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Kutschenausstellung

Pferdegespanne waren im 18. und 19. Jh. unverzichtbare Requisite zur Inszenierung eines standesgemäßen, aristokratischen Lebensstils. Entsprechend groß war die Beachtung, die man seinem „Fuhrpark“ schenkte, in Adelskreisen taxierte man einander anhand der Gespanne: Treffender kann man dies nicht zum Ausdruck bringen als mit dem Bonmot, wonach bei Besuchen einer verschwägerten Familie der prüfende Blick in Reitstall und Kutschenscheune mehr über Status, Stand und Stil aussagte als die Schlossfassade…

So war es für Fürst Alexis eine Frage der Ehre, bei Besuchen seiner Schwägerin, der niederländischen Königin Emma, diese im prachtvollen Landauer vom Bahnhof abzuholen. Untergestellt waren die Kutschen damals – zusammen mit den Pferden – im Marstallgebäude.

Heute kommen die Kutschen nur noch bei Hochzeiten zum Einsatz. So zum Beispiel am 21. Juli 2007 anlässlich der Eheschließung von Erbprinz Carl Ferdinand und Erbprinzessin Elna Margret.

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